Usedom – Überraschungsausflug Sonneninsel

Ein wunderschöne Überraschung – ein langes Wochenende auf der Sonneninsel Usedom. Am Freitag Vormittag ging es bei schönstem Wetter mit unserem kleinen Prinzen D-EFFD in die Luft, schnell in Rendsburg getankt und dann Kurs auf Usedom. Schon nach 1 Stunde und 53 Minuten sind wir nach einem traumhaften Flug auf dem Flugplatz Heringsdorf gelandet. Heringsdorf ist ein schöner, gepflegter Flugplatz mit einer sehr langen Landebahn. Gastronomie am Platz.

 

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Vom Flugplatz ging es mit dem Taxi nach Ahlbeck. Hier würden wir empfehlen, nach Horst und Sohn zu fragen, liebenswerter und freundlicher kann eine Taxifahrt nicht sein. (Mit so ca. 20 € muss man für die Fahrt rechnen) – Dann schnell im Hotel Eden eingecheckt, hier stimmt Preis und Leistung. Das Hotel ist zentral und nah an der Promenade gelegen. Ahlbeck war die beste Wahl. Schnell in die kurzen Klamotten und auf zur Strandpromenade. An die Seebrücke  – Snacks mit Erfrischung und nur genießen. Liebe, Sonne, 22 Grad, die frische Ostseeluft, blauer Himmel und Meer. Einfach nur schön. Nach reichlicher Entspannung haben wir 2 Fahrräder für 2 Tage geliehen (1 Fahrrad pro Tag 6 €). Mit dem Fahrrad ging es zuerst die Promenade entlang zur Heringsdorfer Seebrücke, dort angekommen haben wir ein leckeres Eis gegessen und sind dann in aller Ruhe wieder zurückgeradelt. Zum Abendessen eingekehrt, gefolgt von einem schönen Strandspaziergang worauf wir ganz müde und glücklich zusammen eingeschlafen sind.

 

Slideshow: Flug nach Usedom – Ausflug Heringsdorf

 

Mit dem Fahrrad auf nach Polen – Svinemünde

Nach einem soliden, guten Frühstück ging es gestärkt auf die Fahrräder, erst wollten wir mit dem Ausflugsschiff nach Svinemünde fahren und mit dem Fahrrad zurück radeln, da wir jedoch viel zeitiger auf waren sind wir gleich drauf los geradelt. Da hier die Wege alle eben sind, fährt man gefühlt immer leicht bergab. Fahrradfahren macht hier richtig Spaß. Anfangs ging es entlang der Promenade, die geziert wird von den liebevoll renovierten, historischen Strandvillen, die noch aus der Gründerzeit der Seebäder stammen. Diese müssen mich so in ihren Bann gezogen haben, so dass ich vergessen habe von ihnen Fotos zu machen. Dann durch einen kleinen Waldabschnitt und schon sind wir über die Grenze gerollt. Willkommen in Polen. 🙂 Jetzt die erste Straße rechts abbiegen und man ist auf dem Polenmarkt (Straße „Wojska Polskiego“).

Wir sind gemütlich über den Markt geschlendert und dann gleich weiter geradelt an den Hafen von Svinemünde. Hier haben wir kurz Rast gemacht und den Einheimischen in 3 Generationen beim Angeln in der Sonne zugeschaut – viele Barsche. Dann ging es vom Hafen wieder die Promenade entlang vorbei an historischen Festungsanlagen – Bunkeranlagen aus dem 18. Jahrhundert, bis nach Ahlbeck. Was für eine tolle Fahrradtour bei schönstem Wetter. Wir würden zum Erkunden der Gegend jedem das Fahrrad empfehlen man ist flexibel und kann sich anschauen wann und was man mag. Jedoch waren die Sattel für uns schon nach der Hälfte der Fahrt zu hart. Oder will man dem Gemunkel glauben, sind wir einfach nicht ans Fahrradfahren gewöhnt. 😉 Also kaum angekommen, die Fahrräder abgegeben. Nun ist es, für diesen Ausflug, mit dem Fahrradfahren genug. Im Hotel etwas frisch gemacht, etwas Kultur in Form einer Tanzgruppe genossen und zum Abendessen direkt an der Promenade bei Fischers Fritz eingekehrt. Hier haben wir auf Wunsch einen individuellen, leckeren Fischteller erhalten, große Klasse und die ersten Muscheln für dieses Jahr.

Slideshow: Ausflugziel – Polenmarkt und Svinemünde

Sonntag Morgen Heimflug!

Für Sonntag wurde schlechteres Wetter vorausgesagt, daher haben wir beschlossen gleich nach dem Frühstück abzureisen. Also Sachen gepackt, Taxi Horst angerufen und auf zum Flugplatz Heringsdorf. Flugzeug startklar gemacht und getankt. Telefonisch erhielten wir die Auskunft, dass die Regenfront über Schleswig-Holstein durchgezogen ist. Also zu Hause ist bestes Wetter. 🙂 Mit dieser Gewissheit ging es dann los. Ein Flug bei dieser Wetterlage erfordert Konzentration. Wir mussten mehrfach über einer geschlossenen Wolkendecke und zeitweise auch sehr tief fliegen. Über Rostock war die Sicht schlecht. Wir haben immer mit dem Finger auf der Karte Türme und Windräder lokalisiert und deren Höhen abgeglichen. In der Ferne konnten wir Rerik in strahlendem Sonnenschein sehen, unser Lichtblick an der Lübecker Bucht. 😉 Schnell ein kleiner Vollkreis über dem Hansa-Park, noch ein Foto gemacht, dann über Eutin und Plön wieder nach Neumünster. Zusammen sind wir ein super Team, Angst musste niemand haben, mein verantwortungsvoller Pilot hat uns nach 1 Stunde und 53 Minuten Flugzeit wieder sicher nach Hause gebracht.

 

Slideshow: Unser Heimflug – Lichtblick Rerik!

Trotzdem waren wir nach unserem Ausflug etwas müde. Ein Flug bei schlechterer Wetterlage bringt immer etwas Anspannung mit sich und ist nicht mit ruhiger Luft, blauem Himmel mit strahlendem Sonnenschein zu vergleichen. Wir haben den Sonntag dann gemütlich zu Hause ausklingen lassen. Wie haben wir es doch schön, wir freuen uns schon auf unsere nächstes Abenteuer mit unserem kleinen Prinzen.

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