Harz von oben – berauschend schöne Wildnis

Auf Grund der besseren Wettervorhersage für Mitteldeutschland, haben wir unser Ausflugsziel spontan gewählt, wir waren vor 2 Jahren schon einmal in Porta Westfalica (EDVY), es war ein wunderschöner Tag. Wir wurden damals sehr herzlich von Wolfgang und Helma aufgenommen, die uns ihren Wohncontainer am Platz zur Verfügung stellten. Der Flugplatz Porta Westfalica, ist sehr gepflegt und es gibt ein gemütliches Restaurant (Terrasse mit Grill) am Platz. Das Schönste ist der Anflug, vorbei am Kaiser Wilhelm Denkmal über die wunderschöne Landschaft zum Platz, jedem Piloten, der noch nicht hier war, empfehlen wir dies schleunigst nachzuholen.

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Der Name Porta Westfalica stammt aus dem 18. Jahrhundert, als die lateinische und französische Sprache bei den Adeligen in Mode war. Mit dem Namen Porta Westfalica („Westfälische Pforte“) wollte man das Durchbruchtal der Weser zwischen Weser- und Wiehengebirge bezeichnen. 1896 wurde das Wahrzeichen der Stadt, das Kaiser-Wilhelm-Denkmal erbaut. Es steht auf dem Wittekindsberg in 268 Meter Höhe.

Slideshow: Von Porta Westfalica bis zum Harz

Dann kam unser Highlight, nach einer Currywurst mit Pommes ging es in Richtung Harz, schon lange wollten wir uns den Harz von oben anschauen. Der Harz, bis ins Mittelalter Hart genannt, ist ein Mittelgebirge in Deutschland. Er stellt das höchste Gebirge Norddeutschlands dar und liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Bereits von weitem sichtbar erhebt sich die magische Gebirgslandschaft aus der Ebene.

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Nach dem schönen Ausblick auf die Harzer Natur, mit Stauseen und Wäldern, wollten wir gerne den Überflug mit einer Runde um die Antenne des Brockens (4120 ft) abschließen. Wir hatten Glück, die Wolkenuntergrenze lag bei 4200 ft, so konnten wir in 3890 ft einmal rund um die Antenne fliegen. Schon lustig von hier oben anzuschauen, wie die vielen, kleinen Menschen wie Ameisen den hohen Berg erklimmen. Belohnt mit wunderschönen Impressionen ging es dann zum Tankstopp nach Braunschweig.

Slideshow: Der Brocken – das Höchste im Norden

Von Braunschweig sind wir dann an die Ostsee nach Sierksdorf geflogen, das Bistro am Platz hat geöffnet und so konnten wir auf der Terasse bei Kaffee, Kuchen und leckeren Würstchen die Nachmittagssonne mit frischer Ostseeluft genießen. Viele liebe, bekannte Gesichter waren am Platz und es war ein gelungener Nachmittag.

Flugplatz Sierksdorf (EDXT), jetzt mit geöffnetem Bistro am Platz

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Gerne möchte ich an dieser Stelle, noch einmal Flugplatz Sierksdorf empfehlen. Der Flugplatz wird jetzt von Susanne Brelowski, Till Brelowski und Carsten Korff betrieben.

Wer spontan, so wie wir, immer wieder auf der Suche nach einem schönen Flugplatz ist, wo sich das landen lohnt, sei es für eine Tasse Kaffee im Bistro am Platz (jetzt geöffnet), den lieben Menschen oder für einen Ausflug zum kaum 900 m entfernten Strand, der ist in Sierksdorf richtig. Nach der Landung ist es nur ein Katzensprung nach Timmendorf, Scharbeuz, Haffkrug oder Travemünde (mit dem Taxi oder mit Miet-Rädern vom Platz).

Wer übernachten möchte, den bietet Hof Altona geschmackvolle Ferienwohnungen. Hotels in der Region bieten ihre Dienste an. Zum Hansapark ist es nicht weit. Mit dem Fahrrad nach Timmendorf oder in die Holsteinische Schweiz (mehr lesen).

Hier geht´s zur Internetseite

Mit ausreichend getankter Sonne ging es dann nach Hause.

Slideshow: Über Lübeck nach Sierksdorf
Karte Porta Westfalica (EDVY)

Betriebszeiten – Sommer: 0900-2000 LT (sonst PPR Tel. 0171-3680591) Start- und Landebahnen: RWY 05/23 860 m x 15 m (Asphalt) – (740 m für Landung) RWY 05/23 1000 m x 30 m (Gras)

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Karte Brocken – Harz

Sachsen Anhalt- Deutschland

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